
Priorität | Bereich | Zeitaufwand | Wirkung |
1 | Crawler-Zugang | 10 Minuten | Sofort |
2 | Content-Struktur | 2 bis 4 Stunden | Hoch |
3 | Schema Markup | 1 bis 2 Stunden | Mittel bis hoch |
4 | Externe Signale | Laufend | Langfristig hoch |
5 | Prompt-Tests | 30 Minuten pro Woche | Monitoring |
Diese GEO Audit Checkliste ist der komplette GEO Audit Guide für Teams, die ihre KI-Sichtbarkeit systematisch prüfen wollen. Nicht oberflächlich, sondern mit klaren GEO Audit Schritten, klaren GEO Audit Prioritäten und einer Reihenfolge, die auf Wirkung optimiert ist.
Wir nutzen diese Checkliste bei rankprompt.de als Grundlage für jeden neuen Audit. Sie deckt alles ab: Technik, Content, Autorität, Monitoring. Und sie zeigt dir, wo du ohne Agentur anfangen kannst und ab welchem Punkt du professionelle Hilfe brauchst.
Warum eine GEO Audit Checkliste nicht optional ist
Viele Teams starten ihren ersten GEO-Audit, indem sie ChatGPT öffnen und ein paar Fragen eintippen. Das ist ein Anfang. Aber kein Audit.
Ein Audit ohne Struktur übersieht Muster. Er findet vielleicht, dass die eigene Marke in Perplexity nicht auftaucht, aber er erklärt nicht warum. Er zeigt ein Symptom, nicht die Ursache. Und er gibt keine Reihenfolge vor.
Die Reihenfolge ist wichtig. Wenn dein GPTBot gesperrt ist, bringt die beste Content-Optimierung nichts. Wenn dein Schema Markup fehlt, hilft auch ein Wikipedia-Eintrag wenig. Eine GEO Audit Checkliste sortiert die Maßnahmen so, dass jeder Schritt auf dem vorherigen aufbaut. Ohne dieses System arbeitest du an den falschen Stellen.
Laut einer Princeton-Studie (Aggarwal et al., 2023) kann gezielte Optimierung die Sichtbarkeit in generativen Suchsystemen um bis zu 115 % steigern. Aber nur, wenn die Maßnahmen in der richtigen Reihenfolge umgesetzt werden. Technik zuerst, dann Content, dann Autorität.
Die GEO Audit Schritte im Überblick
Dieser GEO Audit Guide hat fünf Phasen. Jede hat eigene Prüfpunkte, eigene Tools und ein klares Ziel. Die GEO Audit Schritte bauen aufeinander auf. Du kannst nicht bei Phase 3 starten, wenn Phase 1 nicht fertig ist.
Phase 1: Technische Basis sichern. Hier prüfst du, ob KI-Systeme deine Website überhaupt lesen können. Das klingt banal, ist aber der Punkt, an dem die Hälfte aller Audits scheitert.
Phase 2: Content-Struktur analysieren. Können LLMs deine Inhalte als Antwort auf eine Nutzerfrage verwenden? Oder sind deine Texte zu vage, zu lang, zu schlecht strukturiert?
Phase 3: Autorität und E-E-A-T bewerten. Vertraut ein Sprachmodell deinen Inhalten genug, um sie als Quelle zu nennen?
Phase 4: Wettbewerb vergleichen. Wer wird statt dir zitiert und warum?
Phase 5: Monitoring und Iteration einrichten. Wie misst du den Fortschritt?
In den nächsten Abschnitten gehen wir jede Phase im Detail durch.
Phase 1: Technische Basis
Das ist die Grundlage. Wenn diese Phase nicht sauber ist, sind alle weiteren Schritte wirkungslos.
Robots.txt prüfen. Öffne deine robots.txt und suche nach Disallow-Regeln für GPTBot, ClaudeBot, PerplexityBot, Googlebot und Bingbot. Wenn einer dieser Crawler gesperrt ist, kann das jeweilige System deine Inhalte nicht lesen. Besonders GPTBot und Bingbot sind kritisch, denn ChatGPT nutzt Bing als Datenquelle für Live-Suchen. Entferne Blockaden sofort. Das ist in fünf Minuten erledigt und hat die größte Einzelwirkung von allen GEO Audit Schritten.
Rendering testen. Lade deine fünf wichtigsten Seiten mit deaktiviertem JavaScript im Browser. Ist der Haupttext noch sichtbar? Die meisten KI-Crawler rendern kein JavaScript. Wenn dein Content per React, Angular oder Vue geladen wird, fehlt er für diese Systeme komplett.
Bing Webmaster Tools einrichten. Hast du ein Bing-Profil? Ist deine Sitemap dort eingereicht? Ist IndexNow aktiviert? Viele deutsche Firmen ignorieren Bing, weil der Marktanteil bei unter 5 % liegt. Aber ChatGPT nutzt Bing als primäre Suchquelle. Ohne Bing-Profil bist du dort unsichtbar.
llms.txt prüfen. Hast du eine llms.txt Datei im Root deiner Domain? Dieser neue Standard listet deine wichtigsten Seiten für KI-Crawler. Noch nicht überall unterstützt, aber die Verbreitung wächst.
Ladezeit und Core Web Vitals. LCP unter 2,5 Sekunden, INP unter 200 ms. Langsame Seiten werden seltener gecrawlt und seltener zitiert. Nicht nur von Google, auch von KI-Systemen.
Phase 2: Content-Struktur
Hier wird es inhaltlich. Die Technik steht. Jetzt prüfst du, ob deine Texte für LLMs nutzbar sind.
Answer-First prüfen. Nimm deine zehn wichtigsten Seiten. Lies jeweils den ersten Absatz. Steht dort eine klare, direkte Antwort auf die Kernfrage der Seite? Oder beginnt die Seite mit einer allgemeinen Einleitung, einem Willkommenstext oder einem Slider? KI-Systeme ziehen ihre Zitate aus den ersten 40 bis 70 Wörtern. Wenn dort keine klare Aussage steht, wird eine andere Quelle zitiert.
Fragen-Struktur checken. Sind deine H2s als echte Fragen formuliert, die Nutzer so in ein KI-System tippen würden? Zum Beispiel: „Wie viel kostet ein GEO-Audit?" statt „Unsere Preise". LLMs matchen Nutzerfragen mit Überschriften. Je näher die Überschrift an der Frage des Nutzers ist, desto eher wird dein Inhalt als Antwort genutzt.
FAQ-Blöcke vorhanden? Seiten mit FAQ-Abschnitten werden häufiger als Quelle in KI-Antworten zitiert. Das belegt auch die GEO-Studie von Princeton. Jede wichtige Seite sollte mindestens fünf häufig gestellte Fragen beantworten.
Aktualität sichtbar? Zeigen deine Seiten ein Datum? Wann veröffentlicht, wann zuletzt geändert? LLMs bevorzugen frische Quellen. Eine Seite ohne Datum wirkt alt, selbst wenn der Text neu ist.
Tiefe der Texte prüfen. Seiten mit 300 Wörtern reichen nicht. Vergleiche deine Top-Seiten mit denen, die in ChatGPT und AI Overviews genannt werden. In den meisten Branchen liegt der Sweet Spot bei 1.500 bis 3.000 Wörtern. Aber Tiefe zählt mehr als Länge. Fakten, Beispiele und eigene Sicht wiegen mehr als Wortzahl.
Phase 3: Autorität und E-E-A-T
Technik und Content sind die Voraussetzung. Aber ob ein LLM dich zitiert, hängt stark davon ab, wie vertrauenswürdig du wirkst.
Author-Markup vorhanden? Jede Seite sollte ein Author-Schema mit echtem Namen und Link zu einem externen Profil haben. LinkedIn, Twitter, eine persönliche Website. Laut NiuMatrix (2025) werden Seiten mit klar genanntem Autor 3,2-mal häufiger in AI Overviews zitiert. Das ist einer der stärksten Hebel, den viele Firmen übersehen.
Organization-Schema komplett? Name, Adresse, Logo, Kontakt, Social-Media-Profile. Alles im JSON-LD Format auf der Startseite und der About-Seite. Ohne dieses Schema weiß das Modell nicht, wer du bist.
Externe Nennungen zählen. Wie oft taucht dein Firmenname auf anderen Seiten auf? In Fachmedien, auf Portalen, bei Reddit, Quora. Je mehr Quellen auf dich zeigen, desto eher stuft ein LLM dich als starke Quelle ein. Das ist das GEO-Pendant zu Backlinks.
Wikipedia und Wikidata prüfen. Hat deine Firma einen Wikipedia-Eintrag? Einen Wikidata-Eintrag? Beides sind zentrale Quellen für LLMs. Für viele Firmen im Mittelstand ist ein Eintrag möglich, wenn genug Presse da ist.
Bewertungen checken. Google Business Profil, Trustpilot, ProvenExpert. Gute, aktuelle Bewertungen stärken deine Entity bei KI-Systemen.
Phase 4: Wettbewerbsvergleich
Du weißt jetzt, wo du stehst. Aber wie stehst du im Vergleich zur Konkurrenz?
Prompt-Tests durchführen. Stelle die zehn wichtigsten Fragen deiner Kunden in ChatGPT, Perplexity, Gemini und Google. Nutze offene Formulierungen ohne Markennamen. Dokumentiere, wer genannt wird. Wirst du erwähnt? Deine Rivalen? Weder noch?
Quellen in AI Overviews prüfen. Suche deine Top-Keywords bei Google. Wo AI Overviews erscheinen: welche Seiten werden als Quelle genannt? Deine oder die der Konkurrenz? Onely (2025) hat gezeigt, dass 80 % der E-Commerce-Quellen in AI Overviews nicht einmal organisch für die gleiche Suche ranken. Die Auswahl folgt also anderen Regeln als das Ranking.
Content-Gaps finden. Wo werden Rivalen zitiert und du nicht? Prüfe die Seiten deiner Wettbewerber, die in KI-Antworten auftauchen. Haben sie bessere Struktur? Mehr Tiefe? Mehr externe Signale? Dokumentiere die Unterschiede.
Dieser Vergleich liefert die Grundlage für deine GEO Audit Prioritäten. Dort, wo die Lücke am größten ist, solltest du zuerst handeln.
Phase 5: Monitoring und Iteration
Ein GEO-Audit ist keine einmalige Aktion. Die Ergebnisse in ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews ändern sich laufend. Was heute funktioniert, kann in drei Monaten anders aussehen.
Monatliche Prompt-Tests. Wiederhole die Prompt-Tests aus Phase 4 jeden Monat. Gleiche Fragen, gleiche Plattformen. Tracke Veränderungen. Wer taucht neu auf? Wer ist verschwunden?
KI-Visibility-Tools nutzen. Otterly.AI, Peec AI oder Writesonic bieten automatisiertes Tracking deiner Erwähnungen in KI-Antworten. Das ist effizienter als manuelle Tests, besonders bei größeren Keyword-Sets.
Search Console im Kontext lesen. Impressionen stabil, Klicks sinkend? Das kann an AI Overviews liegen. Search Engine Journal meldet 32 % weniger Klicks auf Position 1, wenn ein Overview erscheint. Interpretiere deine Daten im Kontext der KI-Sichtbarkeit.
Quartals-Review. Alle drei Monate: vollständiger Durchlauf der Checkliste. Was hat sich verbessert? Wo gibt es neue Lücken? Welche Wettbewerber haben aufgeholt?
Typische Fehler bei GEO-Audits
Einige Fehler sehen wir immer wieder. Hier sind die fünf häufigsten.
Nur ChatGPT testen. Ein Fehler, den fast alle machen. Perplexity, Gemini und Google AI Overviews nutzen andere Quellen und andere Kriterien. Wer nur auf einer Plattform testet, sieht nur einen Bruchteil des Bildes. Ein guter Audit deckt alle vier ab.
Keine Baseline setzen. Ohne Startpunkt kein Fortschritt. So einfach ist das.
Schema Markup kopieren und vergessen. Ein Author-Schema ohne echten Profil-Link hilft nicht. Ein dateModified von 2022 schadet sogar. Schema muss leben, nicht nur existieren.
Content-Länge mit Tiefe verwechseln. 5.000 Wörter Fülltext bringen nichts. LLMs brauchen klare Aussagen, Fakten und eigene Sichtweisen.
Einmal prüfen und vergessen. Die KI-Welt ändert sich ständig. Google passt AI Overviews an. ChatGPT baut seine Suche um. Perplexity wächst. Ohne Updates verliert jeder Audit seinen Wert. Wir empfehlen ein Quartals-Review als Minimum und monatliche Prompt-Tests dazwischen.
Wann du einen professionellen GEO-Audit brauchst
Diese Checkliste bringt dich weit. Aber es gibt Punkte, an denen ein professioneller Audit deutlich mehr liefert.
Wenn deine Website mehr als 100 wichtige Seiten hat, dauern Checks von Hand einfach zu lange. Tools und Crawler sparen hier massiv Zeit. Wenn du in einem hart umkämpften Markt arbeitest, reicht die eigene Analyse oft nicht, weil dir die Daten zum Vergleich fehlen. Und wenn du trotz guter Technik und gutem Content unsichtbar bleibst, liegt die Ursache meist bei der Entity-Strategie oder den externen Signalen. Beides braucht Know-how.
FAQ: Häufige Fragen zur GEO Audit Checkliste
Wie lange dauert ein GEO-Audit mit dieser Checkliste? Die technische Basis (Phase 1) ist in ein bis zwei Stunden geprüft. Content-Analyse und Wettbewerbsvergleich brauchen einen vollen Arbeitstag. Ein kompletter Durchlauf aller fünf Phasen dauert bei einer mittelgroßen Website etwa drei bis fünf Tage.
Welche Tools brauche ich für die GEO Audit Schritte? Für die Basis: Google Search Console, Bing Webmaster Tools, Google Rich Results Test, den Browser mit deaktiviertem JavaScript. Für Prompt-Tests: ChatGPT, Perplexity, Gemini, Google. Für Monitoring: Otterly.AI oder Peec AI.
Kann ich die GEO Audit Checkliste alleine durcharbeiten? Die Phasen 1 bis 3 schaffst du mit technischem Grundverständnis selbst. Phase 4 wird ohne Vergleichsdaten und spezialisierte Tools schwieriger. Phase 5 erfordert Disziplin und Routine. Viele Teams starten selbst und holen sich für Phase 4 und 5 Unterstützung.
Was ist der Unterschied zwischen einem GEO-Audit und einem SEO-Audit? Ein SEO-Audit prüft Rankings, Technik und Backlinks für Google. Ein GEO-Audit prüft zusätzlich die Sichtbarkeit in ChatGPT, Perplexity, Gemini und AI Overviews. Die Methoden überlappen sich teilweise, aber GEO hat eigene Prüfpunkte: Crawler-Zugang für KI-Bots, Prompt-Tests, Entity-Klarheit, Answer-First Struktur. Beide Audits ergänzen sich. Am besten fährst du, wenn du beides zusammen machst.
Wie oft sollte ich die Checkliste wiederholen? Quartalsweise als Minimum. Die KI-Suchlandschaft ändert sich schnell. Monatliche Prompt-Tests dazwischen halten dich auf dem Laufenden.
Was sind die wichtigsten GEO Audit Prioritäten? Crawler-Zugang zuerst. Dann Content-Struktur. Dann Schema und Autorität. Dann Monitoring. Diese Reihenfolge gilt für fast jedes Unternehmen, weil sie auf dem Prinzip aufbaut: Erst muss die Technik stimmen, bevor Inhalte wirken können.
Brauche ich einen eigenen Audit für jede KI-Plattform? Nein. Die meisten Optimierungen wirken plattformübergreifend. Aber die Prompt-Tests solltest du auf jeder Plattform einzeln durchführen, weil die Ergebnisse stark variieren können. ChatGPT zieht andere Quellen heran als Perplexity.
Was kostet ein GEO-Audit vom Profi? Das hängt vom Umfang ab. Ein Quick-Check startet bei wenigen hundert Euro. Ein voller Audit mit Vergleich, Plan und klaren nächsten Schritten liegt im vierstelligen Bereich. Details findest du auf unserer Seite zum GEO-Audit.
Dieser GEO Audit Guide mit allen GEO Audit Schritten und GEO Audit Prioritäten gibt dir alles, was du für einen strukturierten Start brauchst. Wenn du den vollständigen Audit mit professioneller Unterstützung willst, buche einen GEO-Audit bei uns.









