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SEO-Audit: Was wir prüfen und was Sie davon haben

SEO

Zwei Entwickler am Stehschreibtisch mit Audit-Druck (KI-generiert)

Titelbild: KI-generiert

Das Wichtigste in Kürze

✓ Ein SEO-Audit ist eine Diagnose. Es zeigt, welche Probleme Ihre Sichtbarkeit tatsächlich kosten und in welcher Reihenfolge sich die Behebung lohnt. Eine Exportliste aus einem Prüfwerkzeug ist noch kein Audit.

✓ Google rät, einem Auditor zunächst nur Lesezugriff auf die Search Console zu geben. Ein Audit soll laut Google realistische Verbesserungen und den nötigen Aufwand schätzen.

✓ Wir prüfen Indexierung, Technik, Seitenerlebnis, Inhalte und interne Struktur, dazu die Daten aus dem neuen KI-Bericht der Search Console.

✓ Sie erhalten vor der Beauftragung einen Festpreis ohne Nachberechnung und am Ende einen Bericht, mit dem Sie auch ohne uns weiterarbeiten können.

Das Prüfwerkzeug meldet mehrere hundert Fehler, rot markiert und nach Dringlichkeit sortiert. Ihre IT arbeitet die Liste wochenlang ab, und ein Quartal später kommen über Google genauso viele Anfragen wie vorher. Ein SEO-Audit soll genau das verhindern. Es trennt die Befunde, die Sie Sichtbarkeit und Anfragen kosten, von denen, die nur im Werkzeug bedrohlich aussehen.

Wir beschreiben, was wir in einem Audit prüfen und warum, was Sie als Ergebnis bekommen und was den Aufwand bestimmt. Wie man einzelne Befunde behebt, steht hier bewusst nicht, denn das hängt von Ihrem System ab. Stand: 4. Oktober 2026.

Was leistet ein SEO-Audit, und was nicht?

Ein SEO-Audit zeigt, was Ihre Website daran hindert, für die richtigen Suchanfragen gefunden zu werden, und was davon zuerst zählt. Es ist eine Bestandsaufnahme mit Bewertung, keine Sammlung von Warnmeldungen.

Werkzeuge liefern Symptome, keine Diagnose. Google weist darauf hin, dass Prüfwerkzeuge von Drittanbietern keinen Zugriff auf Googles interne Rankingdaten haben. Ihre Empfehlungen sollte man deshalb mit der offiziellen Dokumentation abgleichen (Quelle: Google Search Central, 2026). Außerdem weiß kein Werkzeug, mit welchen Seiten Sie Geld verdienen.

Technische Perfektion ist nicht das Ziel. Über die technischen Mindestanforderungen schreibt Google: „Die meisten Websites erfüllen diese Anforderungen ohnehin ohne weiteres Zutun.“ Umgekehrt garantiert selbst eine Seite, die alle Anforderungen erfüllt, weder Crawling noch Indexierung noch Ausspielung (Quelle: Google Search Central, 2025). Ein gutes Audit sucht deshalb nicht jeden Makel, sondern die Ursachen, die Ihre wichtigsten Seiten bremsen.

Was ein Audit leisten soll, beschreibt Google selbst: realistische Schätzungen möglicher Verbesserungen und eine Schätzung des Aufwands (Quelle: Google Search Central, 2026). An diesem Maßstab lassen wir uns messen.

Was prüfen wir im SEO-Audit?

Wir prüfen sieben Bereiche, immer mit Blick auf Ihre wichtigsten Seiten und Suchanfragen. Die Tabelle zeigt, worauf wir achten und warum es zählt:

Bereich

Was wir prüfen

Warum es zählt

Indexierung

Ob Ihre wichtigen Seiten im Index stehen und warum andere fehlen

Laut Google soll von jeder wichtigen Seite die kanonische Version indexiert sein

Crawling und Technik

Weiterleitungen, Fehlerseiten, Sperren, Sitemaps und Inhalte, die erst per JavaScript entstehen

Was Google nicht abrufen kann, kann auch nicht ranken

Seitenerlebnis

Core Web Vitals aus Daten echter Besucher, getrennt nach Mobil und Desktop

Die Werte fließen in Googles Ranking ein, garantieren aber keinen Spitzenplatz

Strukturierte Daten

Fehler und Verstöße gegen Googles Richtlinien

Sie geben Google ausdrückliche Hinweise, worum es auf einer Seite geht

Inhalte

Abdeckung der Kundenfragen, Doppelungen, veraltete Seiten, erkennbare Autoren

Google bevorzugt Inhalte, die für Menschen geschrieben sind

Interne Struktur

Wie gut Ihre wichtigsten Seiten intern verlinkt und erreichbar sind

Tief versteckte Seiten finden Menschen und Suchmaschinen schwerer

Verluste und KI-Funktionen

Welche Seiten und Suchanfragen verloren haben, dazu der KI-Bericht der Search Console

Nach Verlusten rät Google selbst zu genau dieser Prüfung

Bei den Inhalten zählt Vertrauen am meisten. Google nennt Erfahrung, Expertise, Autorität und Vertrauenswürdigkeit als Maßstab und schreibt: „Von diesen Aspekten ist Vertrauenswürdigkeit am wichtigsten.“ Ein eigener Rankingfaktor ist E-E-A-T laut Google allerdings nicht (Quelle: Google Search Central, 2026). Wir prüfen deshalb, ob Ihre Seiten zeigen, wer dahintersteht und warum man Ihnen glauben kann.


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Welche Befunde wiegen am schwersten?

Am teuersten sind wichtige Seiten, die gar nicht im Index stehen. Sie sind für Google unsichtbar und damit auch für Googles KI-Übersichten, egal wie gut der Text ist.

Zwei Meldungen aus dem Bericht „Seitenindexierung“ der Search Console sehen wir uns deshalb immer genau an. „Gecrawlt, zurzeit nicht indexiert“ heißt: Google hat die Seite abgerufen, aber nicht in den Index aufgenommen. „Gefunden, zurzeit nicht indexiert“ heißt: Google kennt die Adresse, hat sie aber noch nicht abgerufen, meist weil das die Website überlastet hätte (Quelle: Google Search-Console-Hilfe, 2026). Beide Meldungen können harmlos sein oder auf ein ernstes Problem hinweisen. Erst der Blick auf die betroffenen Seiten zeigt, welcher Fall vorliegt.

Beim Seitenerlebnis zählen die Werte echter Besucher. Als gut gelten laut Google ein LCP innerhalb von 2,5 Sekunden, ein INP unter 200 Millisekunden und ein CLS unter 0,1 (Quelle: Google Search Central, 2025). Gemessen wird am 75. Perzentil der Seitenaufrufe, getrennt nach Mobil und Desktop (Quelle: web.dev, 2024). Google rät allerdings davon ab, nur wegen SEO einem perfekten Wert hinterherzulaufen (Quelle: Google Search Central, 2026). Wir gewichten diese Werte nach ihrer Wirkung auf Ihre wichtigsten Seiten.

Nicht jeder rote Befund kostet Rankings. Strukturierte Daten sind ein gutes Beispiel. Selbst eine manuelle Maßnahme in diesem Bereich kostet laut Google nur die Darstellung als Rich Result, nicht das Ranking in der Websuche. Und korrektes Markup garantiert umgekehrt keine Anzeige als Rich Result (Quelle: Google Search Central, 2026). Solche Unterschiede bestimmen, was in Ihrer Prioritätenliste oben steht.

Was bekommen Sie als Ergebnis?

Einen Bericht mit Prioritäten, Aufwandsschätzung und einer klaren Empfehlung, was zuerst passieren sollte. Er besteht aus vier Teilen:

  1. Befundbericht: jeder Befund mit Beleg, betroffenen Seiten und Einschätzung der Wirkung.

  2. Prioritätenliste: sortiert nach Wirkung und Aufwand, mit Begründung, warum etwas oben oder unten steht.

  3. Ausgangsmessung: der dokumentierte Stand von Indexierung, Klicks und Sichtbarkeit, an dem sich spätere Arbeit messen lässt.

  4. Abschlussgespräch: Wir gehen die Ergebnisse mit Ihnen durch, auf Wunsch gemeinsam mit Ihrer IT oder Webagentur.

Für das Audit brauchen wir nur Lesezugriff. Google empfiehlt, einem SEO für ein Audit zunächst nur Lesezugriff auf die Search Console zu geben, ohne Schreibrechte (Quelle: Google Search Central, 2026). So halten wir es auch.

Mit dem Bericht können Sie selbst umsetzen, ihn Ihrer Webagentur übergeben oder uns beauftragen. Er ist so geschrieben, dass er ohne uns verständlich bleibt.


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Was bestimmt den Aufwand eines SEO-Audits?

Vor allem Größe und Geschichte Ihrer Website, die eingesetzten Systeme und die Frage, die das Audit beantworten soll. Einen Pauschalpreis nennen wir deshalb nicht. Diese Punkte klären wir vorab:

  • Umfang: Eine Unternehmenswebsite mit überschaubarer Seitenzahl ist schneller geprüft als ein Portal mit vielen automatisch erzeugten Adressen.

  • Systeme: Ein verbreitetes CMS prüfen wir anders als eine Eigenentwicklung oder eine Website, die ihre Inhalte erst im Browser erzeugt.

  • Historie: Relaunches, Domainumzüge und Systemwechsel hinterlassen Spuren, die wir nachvollziehen müssen.

  • Standorte und Sprachen: Jede weitere Version vervielfacht einen Teil der Prüfung.

  • Fragestellung: Ein vollständiges Audit macht mehr Arbeit als die gezielte Suche nach der Ursache eines Einbruchs.

  • Datenlage: Mit eingerichteter Search Console und sauberem Analytics geht es schneller als ohne.

Zwei Zusagen gelten immer. Sie erhalten einen Festpreis, bevor Sie beauftragen. Und wir berechnen nichts nach, auch wenn wir unterwegs mehr finden als gedacht.

Wann lohnt sich ein SEO-Audit, und wie geht es danach weiter?

Immer dann, wenn eine Entscheidung ansteht und unklar ist, wo Ihre Website heute steht. Typische Anlässe sind:

  • Vor einem Relaunch, damit feststeht, welche Seiten und Signale Sie nicht verlieren dürfen. Mehr dazu in unserem Beitrag zum SEO Relaunch.

  • Nach einem Einbruch. Google rät selbst, nach Verlusten zu prüfen, welche Seiten und welche Arten von Suchanfragen am stärksten betroffen sind (Quelle: Google Search Central, 2026).

  • Vor einer Betreuung oder einem Agenturwechsel, damit die ersten Monate auf belegten Prioritäten beruhen.

  • Wenn die Sichtbarkeit stagniert, obwohl regelmäßig neue Inhalte erscheinen.

Auch die Sichtbarkeit in KI-Antworten hängt an diesen Grundlagen. In Googles KI-Übersichten kann nur erscheinen, was indexiert ist und mit Snippet angezeigt werden darf (Quelle: Google Search Central, 2025). Seit dem 31. August 2026 gibt es dazu in der Search Console einen eigenen Leistungsbericht, den wir im Audit auswerten (Quelle: Google Search-Console-Hilfe, 2026). Wie ChatGPT, Perplexity und Gemini Ihre Marke darstellen, prüft ein GEO-Audit. Was dazugehört, zeigt unsere GEO-Audit-Checkliste.

Nach dem Audit entscheiden Sie frei. Wer die Umsetzung nicht selbst stemmen will, kann sie in eine laufende SEO-Betreuung überführen.


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FAQ: SEO-Audit

Wie lange dauert ein SEO-Audit? Das hängt von Größe, Systemen und Datenlage ab. Den Zeitraum nennen wir im Angebot zusammen mit dem Festpreis. Oft verzögern fehlende Zugänge den Start stärker als die Analyse selbst.

Welche Zugänge brauchen Sie für das Audit? Lesezugriff auf die Google Search Console und Ihr Analysewerkzeug genügt. Schreibrechte brauchen wir nicht, so empfiehlt es auch Google. Für manche technischen Prüfungen bitten wir zusätzlich um Server-Logdateien, falls vorhanden.

Reicht nicht ein kostenloses Tool-Audit? Für einen ersten Eindruck ja. Ein Werkzeug kennt aber weder Googles interne Daten noch Ihr Geschäft, und es behandelt viele Meldungen gleich dringlich. Ein Audit sagt Ihnen, welche wenigen Befunde wirklich zählen.

Garantiert ein Audit bessere Rankings? Nein. Selbst eine technisch einwandfreie Seite hat laut Google keinen Anspruch auf Crawling, Indexierung oder Ausspielung. Das Audit zeigt, wo die größten Hebel liegen und was ihre Umsetzung kostet.

Prüfen Sie auch die Sichtbarkeit in KI-Antworten? Für Google ja: Wir werten den KI-Leistungsbericht der Search Console aus und prüfen die Voraussetzungen für KI-Übersichten. Für ChatGPT, Perplexity und Gemini bieten wir ein eigenes GEO-Audit an.

Müssen wir danach mit Ihnen weiterarbeiten? Nein. Der Bericht ist so geschrieben, dass Ihre IT, Ihre Webagentur oder ein anderer Dienstleister damit arbeiten kann. Wenn Sie möchten, übernehmen wir die Umsetzung.

Ein gutes SEO-Audit beantwortet zwei Fragen: Was kostet Sie heute Sichtbarkeit, und was davon lohnt sich zuerst? Wenn Sie diese Antworten für Ihre Website haben möchten, sprechen Sie mit uns.

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