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SEO Texte Kosten: Wortpreise, Tagessätze, Aufwand

SEO

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Titelbild: KI-generiert

Das Wichtigste in Kürze

✓ Eine repräsentative Preiserhebung für SEO-Texte in Deutschland gibt es nicht. Belegbar sind Listenpreise von Plattformen wie Textbroker und Tagessätze freier Texter auf Malt, jeweils mit Abrufdatum.

✓ Ein Wortpreis bezahlt Länge. Google hat nach eigener Aussage keine bevorzugte Wortzahl, und die Länge allein spielt für das Ranking keine Rolle (Google Search Central, 2025).

✓ Den Preis treiben Recherche, Fachwissen, Abstimmung mit Ihren Fachleuten, Freigabe und Überarbeitung. Ein kurzer Text mit viel Recherche kann mehr kosten als ein langer ohne.

✓ Fragen Sie bei jedem Angebot, wer recherchiert, wer fachlich prüft, wie viele Korrekturschleifen enthalten sind, ob KI eingesetzt wird und wem die Rechte am Text gehören.

Für denselben Ratgebertext liegen drei Preise vor: ein Wortpreis von wenigen Cent auf einer Textplattform, der Tagessatz einer freien Texterin und eine Pauschale von einer Agentur. Der höchste Betrag ist ein Vielfaches des niedrigsten. Wer nach SEO Texte Kosten sucht, will wissen, welcher Preis angemessen ist und woher der Unterschied kommt.

Eine Preisliste können wir Ihnen nicht seriös geben, und eigene Preise nennen wir hier nicht. Wir zeigen, welche Preisangaben es gibt, warum der Wortpreis wenig über den Wert eines Textes sagt, welche Arbeit in einem Text steckt, der bei Google und in KI-Antworten trägt, und woran Sie ein faires Angebot erkennen.

Was kosten SEO-Texte in Deutschland?

Belegen lassen sich nur Anbieterpreise und Plattformwerte, eine Erhebung mit offener Methode haben wir nicht gefunden. Die Zahlen unten sind deshalb Angaben einzelner Anbieter mit Datum, keine Marktpreise.

Quelle

Modell

Preis

Einschränkung

Textbroker

offener Auftragspool, Autoren mit 3 Sternen

2,2 Cent pro Wort

Listenpreis netto, plus 0,50 Euro je Auftrag

Textbroker

offener Auftragspool, 4 Sterne

3,0 Cent pro Wort

wie oben

Textbroker

offener Auftragspool, 5 Sterne

8,0 Cent pro Wort

wie oben

Textbroker

Direkt- und Teamaufträge

ab 3,1 Cent pro Wort

wie oben

Textbroker

betreute Projekte (Managed-Service)

ab 2.500 Euro Projektbudget

Mindestbudget, kein Wortpreis

Malt

freie Texter mit 8 bis 15 Jahren Erfahrung

567 Euro pro Tag im Schnitt

Tagessätze der letzten drei Monate, Fallzahl nicht offengelegt

Abgerufen haben wir alle Werte am 04.10.2026. Bei Textbroker kommt die Mehrwertsteuer hinzu. Die Sterne vergibt die Plattform selbst, ihre Editoren stufen die Autoren in drei bis fünf Sterne ein.

Beispielrechnung: Ein Text mit 1.000 Wörtern kostet im offenen Pool von Textbroker 22,00 Euro bei 3 Sternen, 30,00 Euro bei 4 Sternen und 80,00 Euro bei 5 Sternen, jeweils netto plus 0,50 Euro Bearbeitungspauschale (eigene Rechnung nach Textbroker-Preisliste). Der Malt-Tagessatz von 567 Euro entspricht rund 70,88 Euro pro Stunde, wenn man acht Arbeitsstunden annimmt. Die acht Stunden sind unsere Annahme, Malt nennt keine.

Nach Berufserfahrung liegen die Malt-Werte weit auseinander. Texter mit bis zu zwei Jahren Erfahrung nennen im Schnitt 342 Euro pro Tag, mit drei bis sieben Jahren 414 Euro, mit mehr als 15 Jahren 634 Euro (Quelle: Malt, abgerufen am 04.10.2026). Einen Stundensatz für Texter weist der Freelancer-Kompass nicht aus. Im Fachgebiet Marketing und Kommunikation liegt der Durchschnitt dort für den DACH-Raum bei 94 Euro pro Stunde, bei Design, Medien und Kreativdiensten bei 89 Euro (Quelle: Freelancer-Kompass, 2026).

Eine Verbandsquelle gibt es, sie ist aber nicht frei zugänglich. Der Berufsverband Text und Konzept veröffentlicht im Marktmonitor Honorarbeispiele zu rund 70 Text-, Konzept- und Beratungsleistungen, ermittelt aus Umfragen unter seinen Mitgliedern, Stand 2024 (Quelle: Berufsverband Text und Konzept, 2024). Die Zahlen stehen nur im gedruckten Heft, wir haben sie nicht geprüft.

Warum sagt der Wortpreis so wenig über den Wert eines Textes?

Weil er Länge bezahlt, und Länge ist für Google kein Qualitätsmerkmal. Google schreibt, es habe keine bevorzugte Wortzahl (Quelle: Google Search Central, 2025). Die Länge des Inhalts allein spiele für das Ranking keine Rolle, eine minimale oder maximale Wortanzahl gebe es nicht (Quelle: Google Search Central, 2025).

Fachjournalisten rechnen aus demselben Grund anders. Der Deutsche Fachjournalisten-Verband empfiehlt Stunden- oder Tagessätze statt Zeilen- oder Seitenhonoraren. Die Begründung: Die Länge eines Beitrags sage wenig über seine Qualität, und auch ein kürzerer Text könne großen Rechercheaufwand oder Fachwissen erfordern (Quelle: DFJV, 2022). Die Empfehlung gilt für Fachjournalismus, der Gedanke trägt aber auch bei SEO-Texten.

Ein Wortpreis setzt außerdem einen Anreiz. Wer pro Wort bezahlt wird, verdient an Länge, nicht an Recherche. Bei Textbroker erhält ein 4-Sterne-Autor im offenen Pool nach Angabe der Plattform 1,5 Cent pro Wort, bei Direkt- und Teamaufträgen 3 bis 5 Cent (Quelle: Textbroker, abgerufen am 04.10.2026). Für 1.000 Wörter im offenen Pool sind das 15 Euro, eigene Rechnung. Wie viel Recherche, Rückfrage und Faktenprüfung in diesen Betrag passt, können Sie selbst abschätzen.

Daraus folgt nicht, dass Textplattformen schlecht sind. Für einfache Texte nach klarer Vorlage, etwa standardisierte Beschreibungen mit festem Briefing, kann ein Wortpreis passen. Für Fachthemen, bei denen Ihre Kunden Ihr Wissen prüfen wollen, passt er selten.


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Was treibt den Aufwand für einen SEO-Text?

Vor allem die Arbeit vor und nach dem Schreiben: Recherche, Abstimmung mit Fachleuten, Freigabe und Überarbeitung. Google gibt Websitebetreibern Prüffragen an die Hand, mit denen sie ihre Inhalte selbst bewerten können. Eine davon lautet, ob Inhalte klar als fundiertes Wissen aus erster Hand erkennbar sind. Eine andere, ob ein Text hauptsächlich zusammenfasst, was andere sagen, ohne einen Mehrwert zu bieten (Quelle: Google Search Central, 2025). Wissen aus erster Hand kostet Zeit, und diese Zeit treibt den Preis stärker als jede Wortzahl.

Aufwandsfaktor

Macht den Text teurer, wenn

Macht ihn günstiger, wenn

Themen- und Suchrecherche

erst geklärt werden muss, wonach Ihre Kunden suchen

Thema, Suchbegriffe und Ziel im Briefing stehen

Fachrecherche und Quellen

Zahlen, Normen oder Studien geprüft werden müssen

das Thema allgemein und gut dokumentiert ist

Wissen aus Ihrem Haus

ein Gespräch mit Ihren Fachleuten nötig ist

Unterlagen oder ein Interview vorliegen

Fachliche Freigabe

Recht, Medizin oder Finanzen berührt sind

keine besonderen Vorgaben gelten

Überarbeitung

mehrere Beteiligte getrennt Korrekturen schicken

eine Person gesammelt freigibt

Einbau

Text, Bilder und Verlinkung ins System eingepflegt werden

Ihr Team den Text selbst einpflegt

Aktualisierung

Zahlen und Aussagen regelmäßig geprüft werden sollen

der Inhalt kaum veraltet

Die Tabelle ist unsere Einordnung. Sie zeigt, warum zwei Angebote für „einen Text mit 1.000 Wörtern“ kaum vergleichbar sind, wenn eines davon ein Gespräch mit Ihrer Fachabteilung und zwei Korrekturrunden enthält und das andere nicht.

Regulierte Branchen brauchen mehr Abstimmung. Kanzleien, Praxen und Finanzdienstleister haben eigene Werberegeln, und jeder Text sollte fachlich freigegeben werden. Was das für Kanzleien bedeutet, beschreiben wir im Beitrag SEO für Anwälte, für Praxen unter SEO für Ärzte.

Zur Länge noch ein Gedanke. Ein kurzer Text, der eine Frage präzise beantwortet und eine geprüfte Zahl enthält, kann mehr Arbeit kosten als ein langer Überblick. Rechnen Sie deshalb in Arbeitszeit, nicht in Wörtern.

Welches Modell passt zu welchem Bedarf?

Das hängt davon ab, wie viel Fachwissen und Abstimmung ein Text braucht. Die Übersicht ist unsere Einordnung, keine Studie.

Modell

Abrechnung

Passt für

Grenze

Textplattform, offener Pool

Wortpreis

einfache Texte mit genauem Briefing

kaum Rückfragen, wenig Fachtiefe

Direktauftrag an bekannte Autoren

Wortpreis, höher

wiederkehrende Texte mit festem Ton

Recherche und Freigabe organisieren Sie selbst

Freie Texter

Tages-, Stunden- oder Pauschalpreis

Fachtexte mit Interview und Überarbeitung

Kapazität einer Person

Agentur mit SEO-Strategie

Pauschale oder Projektpreis

Texte als Teil von Themenplanung, Technik und Messung

teurer je Text, das Briefing braucht Zeit

Eigenes Team

Gehalt

laufende Produktion mit viel internem Wissen

Fixkosten, braucht Auslastung

Zum Vergleich mit einer eigenen Stelle: Werbetexter gehören laut Bundesagentur für Arbeit wie SEO-Manager zur Berufsgattung „Werbung und Marketing, Spezialist“, Onlineredakteure zu den Redakteuren und Journalisten auf Spezialistenniveau (KldB 92413). Die Mediane lagen bei 5.385 Euro und 4.728 Euro brutto im Monat (Quelle: Destatis, 2026, Berichtsmonat April 2025, Vollzeit, ohne Sonderzahlungen). Beides sind breite Berufsgruppen, keine Gehälter speziell für SEO-Texte.

Was SEO-Arbeit über Texte hinaus kostet, haben wir in den Beiträgen SEO Agentur Kosten und SEO Freelancer Kosten zusammengestellt.


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Was ändern KI-Texte an den Kosten?

Sie senken die Kosten für das Formulieren, nicht für Recherche, Faktenprüfung und Freigabe. Google bewertet Inhalte nach eigener Aussage nach ihrer Qualität, nicht danach, wie sie entstanden sind (Quelle: Google Search Central Blog, 2023). Wer aber mit generativer KI viele Seiten erzeugt, ohne Nutzern einen Mehrwert zu bieten, liefert Googles eigenes Beispiel für Missbrauch mit massenhaft generierten Inhalten, einen Verstoß gegen die Spamrichtlinien (Quelle: Google-Spamrichtlinien, 2026).

Die Prüfung wird zum Hauptposten. In der englischen Fassung seines Leitfadens zu KI-Inhalten, aktualisiert am 1. Oktober 2026, begründet Google das: Generative Modelle rufen keine Fakten ab, sondern sagen eine wahrscheinliche Wortfolge voraus. Deshalb sei es entscheidend, alle KI-generierten Inhalte vor der Veröffentlichung manuell zu prüfen, im Original: „It is critical to manually factcheck and review all AI-generated content for accuracy and trustworthiness before publishing“ (Quelle: Google Search Central, 2026). Seit dem 7. Oktober 2026 steht der Satz auch in der deutschen Fassung.

Für Ihr Angebot heißt das: Ein Preis, der deutlich unter dem liegt, was Recherche und Prüfung kosten, deutet auf ungeprüfte KI-Texte hin. Fragen Sie, ob und wofür KI eingesetzt wird und wer die Fakten prüft.

Gute Texte arbeiten auch für KI-Antworten. Für Googles KI-Übersichten und den KI-Modus gibt es laut Google keine zusätzlichen Anforderungen über die Grundlagen der Suche hinaus (Quelle: Google Search Central, 2025). Ein Text, der eine Frage präzise und belegt beantwortet, dient also beiden Ausspielwegen. Wie Inhalte aussehen, die KI-Systeme gern als Quelle nutzen, beschreibt unser Beitrag GEO-Content erstellen.

Ob Google mit KI geschriebene Texte abwertet und was als Spam gilt, beschreibt unser Beitrag KI-Texte und SEO.

Woran erkennen Sie ein faires Angebot für SEO-Texte?

Daran, dass es Arbeitsschritte beschreibt und nicht nur Wörter zählt. Diese Fragen machen Angebote vergleichbar:

Frage

Warum sie zählt

Wer recherchiert Thema und Suchbegriffe?

Ohne Recherche schreibt der Autor an der Nachfrage vorbei.

Wer prüft Fakten und Quellen?

Falsche Zahlen fallen auf Sie zurück, nicht auf den Texter.

Ist ein Gespräch mit Ihren Fachleuten eingeplant?

Wissen aus erster Hand entsteht nur so.

Wie viele Korrekturschleifen sind enthalten?

Jede weitere Runde kostet Zeit, oft ungeplant.

Wird KI eingesetzt, und wofür?

Dann verschiebt sich der Aufwand zur Prüfung.

Wer hält die Rechte an Text und Bildern?

Klären Sie die Nutzungsrechte, bevor der Text online geht.

Wer pflegt den Text später?

Zahlen und Aussagen veralten.

Warnsignale: Pakete mit fester Wortzahl und ohne Recherche, die Wortzahl als einziges Qualitätsmerkmal, viele Texte zu vielen Themen in kurzer Zeit und Versprechen auf bestimmte Rankings. Den dritten Punkt führt Google ausdrücklich als Merkmal von Inhalten auf, die für Suchmaschinen statt für Menschen gemacht sind: viele Inhalte zu vielen Themen in der Hoffnung, dass einige davon gut abschneiden (Quelle: Google Search Central, 2025). Und eine Platzierung an erster Stelle kann laut Google niemand garantieren (Quelle: Google Search Central, 2026).

Bei uns gilt für Texte wie für jede andere Leistung: Den Festpreis nennen wir vor der Beauftragung, nachberechnet wird nicht. Welche Themen und Texte Ihre Website wirklich braucht, klärt zu Beginn unser SEO-Audit.


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FAQ: SEO Texte Kosten

Was kostet ein SEO-Text mit 1.000 Wörtern? Im offenen Pool von Textbroker zwischen 22,00 und 80,00 Euro netto, je nach Sternestufe, plus 0,50 Euro je Auftrag (eigene Rechnung nach Textbroker, abgerufen am 04.10.2026). Bei freien Textern und Agenturen hängt der Preis an Recherche, Abstimmung und Freigabe, nicht an der Länge. Eine repräsentative Marktzahl gibt es nicht.

Sind Wortpreise oder Stundensätze fairer? Für einfache Texte mit klarem Briefing funktioniert ein Wortpreis. Für Fachtexte bilden Stunden- oder Tagessätze den Aufwand besser ab, so sieht es der Deutsche Fachjournalisten-Verband für seine Branche. Wichtig ist bei beiden Modellen eine Obergrenze oder ein Festpreis.

Wie lang muss ein SEO-Text sein? Eine Vorgabe gibt es nicht. Google hat nach eigener Aussage keine bevorzugte Wortzahl, die Länge allein spielt für das Ranking keine Rolle. Ein Text ist lang genug, wenn er die Frage des Lesers vollständig beantwortet.

Warum sind Agenturtexte teurer als Texte von einer Plattform? Weil sie meist mehr enthalten als das Schreiben: Themenplanung, Recherche, Abstimmung, Einbau und Messung. Ob Sie diese Arbeit brauchen, hängt vom Thema ab. Lassen Sie sich die Arbeitsschritte aufschlüsseln, dann wird der Unterschied sichtbar.

Sind KI-Texte bei Google erlaubt? Ja, wenn sie hilfreich sind. Google bewertet die Qualität, nicht die Art der Herstellung, wertet aber massenhaft erzeugte Seiten ohne Mehrwert als Spam. Planen Sie bei KI-Texten Zeit für Faktenprüfung und Freigabe ein.

Lohnt es sich, Texte intern schreiben zu lassen? Wenn im Haus jemand mit Fachwissen und Zeit sitzt, ja. Die Kosten verschwinden dadurch nicht, sie stehen nur auf keiner Rechnung. Oft passt eine Mischung: Fachwissen und Freigabe intern, Recherche, Struktur und Schreiben extern.

SEO Texte Kosten lesen Sie nicht an der Wortzahl ab, sondern an der Arbeit, die vor und nach dem Schreiben anfällt. Wenn Ihnen ein Angebot vorliegt und Sie wissen möchten, ob Umfang und Preis zusammenpassen, sprechen Sie mit uns.

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